CHORD THEORY / LESSON 03

Der verminderte Dreiklang

Written by Seiya Matsushita · Pivo Music School

In dieser Lektion geht es um den verminderten Dreiklang. Beherrschst du den Moll-Dreiklang aus der vorigen Lektion? Die Lösung der damaligen Übung findest du am Ende dieses Artikels.

Wenn du Lektion 1 und 2 noch nicht gelesen hast, beginne am besten mit den verlinkten Materialien.

Nach Dur- und Moll-Dreiklängen lernen wir nun den verminderten Dreiklang kennen.

Auf Japanisch heißt er auch derselbe Akkordtyp. Beide Bezeichnungen meinen denselben Akkordaufbau.

Sehen wir uns zuerst das Notenbeispiel für einen verminderten Dreiklang an.

Wie in den vorherigen Beispielen ist C der Grundton. Der Akkord heißt daher vollständig: verminderter C-Dreiklang.

Die Töne werden von C aus nach einem bestimmten Intervallmuster übereinandergeschichtet. Da es sich um einen anderen Akkordtyp handelt, ändert sich auch dieses Muster.

Zum ersten Mal in dieser Reihe sind beide Intervalle gleich: zwei kleine Terzen. Spiele den Akkord am Klavier und achte auf seinen charakteristischen Klang. Anschließend zählen wir wieder die Tasten.

Beginne bei C und zähle vier Tasten einschließlich schwarzer und weißer Tasten (C als erste Taste mitgezählt): So erreichst du Es. Zähle dann von Es aus erneut vier Tasten.

Damit erhältst du den verminderten C-Dreiklang: C–Es–Ges. Das Vorgehen dürfte dir inzwischen vertraut sein.

Wie bei Dur- und Moll-Dreiklängen lässt man im Gespräch meist das Wort „Dreiklang“ weg und sagt einfach „C vermindert“.

Für diesen Akkord begegnen dir mehrere Schreibweisen. Es ist sinnvoll, sie alle zu kennen.

Zum Beispiel Cdim, Cm♭5 oder C°. Beachte: C° wird teilweise auch für den vollständig verminderten Septakkord verwendet. Der musikalische Zusammenhang ist deshalb wichtig.

Welche Schreibweise verwendet wird, hängt von den jeweiligen Notationsgewohnheiten ab. Wer die Varianten kennt, kann Akkordsymbole leichter lesen.

Fassen wir das Wichtigste zusammen.

Zusammenfassung — (1) Ein verminderter C-Dreiklang wird meist kurz als „C vermindert“ bezeichnet. (2) Er besteht aus C–Es–Ges und zwei kleinen Terzen. (3) Auf Akkordblättern begegnen dir Cdim, Cm♭5 und C°; bei mehrdeutigen Symbolen hilft der Zusammenhang.

Damit endet die dritte Lektion unserer Dreiklangsreihe. Als Nächstes behandeln wir den übermäßigen Dreiklang.

Zum Abschluss folgt die Lösung zur Aufgabe aus Lektion 2. So sieht der Fis-Moll-Dreiklang in Notenschrift aus.

Hier siehst du die zugehörigen Töne auf der Klaviatur.

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