CHORD THEORY / LESSON 11
Der verminderte Septakkord
Heute bauen wir einen vollverminderten Septakkord auf. Er entsteht aus einem verminderten Dreiklang, dem ein vierter Ton hinzugefügt wird.
Wenn du den verminderten Dreiklang noch nicht sicher beherrschst, wiederhole zuerst die passende Lektion unten.
Das Notenbeispiel zeigt einen verminderten C-Septakkord. Übliche Akkordsymbole sind Cdim7 und C°7.

Die Grundlage ist der verminderte Dreiklang C–Es–Ges. Hinzu kommt die verminderte Septime Heses (international B𝄫). Auf dem gleichstufig gestimmten Klavier klingt sie wie A.

Die verminderte Septime ist zunächst ungewohnt: Bei anderen Septakkorden auf C kennst du vielleicht H (B natural) oder B (B♭). Hier wird die kleine Septime noch um einen Halbton erniedrigt.
Du kannst den Akkord auch durch übereinandergeschichtete kleine Terzen aufbauen: C–Es, Es–Ges und Ges–Heses. Jeder Schritt umfasst drei Halbtöne.

Vergleiche die Noten- und Klavierbeispiele und spiele alle vier Töne zusammen. Der symmetrische Aufbau ist in der Jazzharmonik besonders nützlich.
Verwechsle Cdim7 nicht mit Cm7♭5 (Cø7): Bei Cm7♭5 ist die Septime B (B♭), bei Cdim7 dagegen Heses (B𝄫), das wie A klingt.
Im Gespräch sagt man häufig einfach „C-vermindert-Septakkord“. Gebräuchliche Symbole sind Cdim7 und C°7.
Zusammenfassung: Ein vollverminderter Septakkord besteht aus Grundton, kleiner Terz, verminderter Quinte und verminderter Septime. Er lässt sich durch drei aufeinanderfolgende kleine Terzen bilden.