POP PIANO / LESSON 02
Akkordumkehrungen mit „Let It Be“
In Teil 1 haben wir eine einfache Klavierbegleitung mit Oktaven in der linken und Dreiklängen in der rechten Hand kennengelernt. Jetzt verfeinern wir diese Spielweise, damit sie flüssiger und bequemer wird.
In der ersten Übung spielte die rechte Hand jeden Dreiklang in der Grundstellung: Der Grundton war der tiefste Ton. Das ist völlig richtig, führt beim Akkordwechsel jedoch manchmal zu großen Sprüngen.
Akkordumkehrungen lösen dieses Problem. Bei einer Umkehrung ändern wir den tiefsten Akkordton, behalten aber die gleichen drei Töne bei. Sehen Sie sich dazu das folgende Notenbeispiel an.
Bei einem C-Dur-Dreiklang in Grundstellung liegen die Töne C–E–G, wobei C unten steht.

Verschieben wir das untere C eine Oktave nach oben, entsteht E–G–C. Das ist die erste Umkehrung: Die Terz liegt nun unten.

Verschieben wir anschließend das untere E eine Oktave nach oben, entsteht G–C–E. Das ist die zweite Umkehrung, bei der die Quinte der tiefste Ton ist.

In allen drei Lagen bleibt es ein C-Dur-Akkord. Nur die Reihenfolge seiner Töne ändert sich. Wählt man für den nächsten Akkord eine nahe Umkehrung, kann die rechte Hand unnötige Bewegungen vermeiden.

Üben Sie die drei Lagen von C-Dur und übertragen Sie das Prinzip anschließend auf G, Am und F. In Teil 3 verbinden wir die Umkehrungen mit dem Begleitmuster aus Teil 1.

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