CHORD THEORY / LESSON 02

Der Moll-Dreiklang

Written by Seiya Matsushita · Pivo Music School

In Lektion 2 beschäftigen wir uns mit dem Moll-Dreiklang. Falls du den Dur-Dreiklang noch nicht kennst, lies zuerst Lektion 1: Das Abzählen der Intervalle hilft dir auch hier.

Wie ein Dur-Dreiklang besteht auch ein Moll-Dreiklang aus drei Tönen. Anders ist das Intervallmuster. Schauen wir uns zuerst das Notenbeispiel an.

Der Grundton ist hier C. Deshalb heißt der Akkord C-Moll-Dreiklang: C–Es–G.

Vergleiche ihn mit C-Dur: Beim Dur-Dreiklang steht unten eine große und oben eine kleine Terz. Beim Moll-Dreiklang ist es umgekehrt: kleine Terz + große Terz.

Auch der Klang unterscheidet sich. Dur wird oft als hell und Moll als dunkel beschrieben; solche Empfindungen sind jedoch persönlich. Spiele beide Akkorde und höre selbst, wie sie auf dich wirken.

Bauen wir nun C-Moll auf der Klaviatur. Beginne mit einer kleinen Terz über C.

Wenn du vier Tasten einschließlich C und Es zählst, erreichst du Es, drei Halbtonschritte über C.

Nun schichtest du eine große Terz über Es. Zähle fünf Tasten einschließlich der Endpunkte bis G. Fertig ist der Akkord C–Es–G.

Im Gespräch kürzt man ‚C-Moll-Dreiklang‘ meist zu C-Moll ab. Anders als bei Dur muss ‚Moll‘ erhalten bleiben, damit die Akkordqualität eindeutig ist.

Das übliche Akkordsymbol lautet Cm: ein großes C und ein kleines m. Auf die Schreibweise kommt es an.

Deine Übung: Baue einen Fis-Moll-Dreiklang, ohne die Lösung nachzuschlagen. Beginne bei Fis, füge eine kleine und dann eine große Terz hinzu. Die nächste Lektion enthält die Lösung.

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