CHORD THEORY / LESSON 06

Der Mollseptakkord

Written by Seiya Matsushita · Pivo Music School

Wir beschäftigen uns weiter mit Vierklängen. In der vorigen Lektion wurde der Dominantseptakkord auf einem Dur-Dreiklang aufgebaut. Diesmal ist die Grundlage ein Moll-Dreiklang. Über dessen Quinte fügen wir wieder eine kleine Terz hinzu; durch den anderen Dreiklang ändern sich jedoch Klang und Akkordname.

Wiederhole bei Bedarf zuerst den Moll-Dreiklang. Der C-Moll-Dreiklang besteht aus C–Es–G.

Das Notenbeispiel zeigt einen C-Mollseptakkord, üblicherweise als Cm7 notiert. Seine vier Töne lauten C–Es–G–B.

Achte auf die drei unteren Töne: Sie bilden den C-Moll-Dreiklang. Ein zusätzlicher Ton macht daraus einen Septakkord.

Gehe von G, dem obersten Ton des Dreiklangs in Grundstellung, eine kleine Terz nach oben. Zähle vier Tasten einschließlich G und B, um den Zielton zu finden.

Spiele alle vier Töne zusammen: C–Es–G–B. So entsteht ein C-Mollseptakkord. Dasselbe Intervallmuster kannst du von anderen Grundtönen aus anwenden.

Im Musikeralltag sagt man meist kurz ‚C-Moll sieben‘ oder ‚Cm7‘ statt ‚C-Mollseptakkord‘.

Zusammenfassung: (1) Ein Mollseptakkord ist ein Vierklang auf der Grundlage eines Moll-Dreiklangs. (2) Über der Quinte wird eine kleine Terz ergänzt. (3) C–Es–G–B ist Cm7; der Akkordname wird im Gespräch meist verkürzt.

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