CHORD THEORY / LESSON 08
Der Moll-Major-Septakkord
In dieser Lektion geht es um den Moll-Major-Septakkord, auch Moll-Dur-Septakkord genannt. Der Name klingt zunächst widersprüchlich: Ist der Akkord nun Moll oder Dur? Die Antwort wird klar, wenn wir den Dreiklang und die hinzugefügte Septime getrennt betrachten.
Betrachten Sie das erste Notenbeispiel. Der zugrunde liegende Dreiklang ist c-Moll mit den Tönen C–Es–G.

Hinzu kommt der Ton H, also die große Septime über C. Dieser Ton kommt auch im Cmaj7-Akkord vor. Der Unterschied liegt in der Terz des Akkords: Es statt E.

Akkordbezeichnungen beschreiben häufig zuerst den Dreiklang und anschließend die Art der Septime.

c-Moll mit großer Septime ergibt C–Es–G–H, meist als Cm(maj7), CmMaj7 oder C−Δ7 notiert. c-Moll mit kleiner Septime dagegen ergibt C–Es–G–B und wird Cm7 genannt.

Damit ist auch erklärt, warum „Moll“ und „Major“ im selben Namen vorkommen: „Moll“ bezeichnet den Dreiklang, „Major-Septime“ das Intervall zwischen Grundton und Septime.
Spielen Sie Cm(maj7) und Cm7 direkt nacheinander. Achten Sie darauf, wie sich der Klang verändert, wenn H zu B wird.